Inhaltsstoff
DIMETHYLAMINOPROPYLAMIDO PCA DIMETHICONE
Stoffinformationen
Die Methylgruppe ist eine der einfachsten Atomanordnungen in der organischen Chemie und ist als Molekülbaustein Bestandteil zahlloser organischer Verbindungen. Die Bezeichnung "Methyl" leitet sich ab von Methan, dem Alkan-Kohlenhydrat mit dem neidrigsten Molekulargewicht. Das Methan-Molekül besteht aus vier Wasserstoffatomen, welche einzeln an das zentrale Kohlenstoffatom gebunden sind. Die Methylgruppe ist keine eigenständige chemische Substanz und enthält nur drei Wasserstoffatome, die vierte Bindungsstelle dient der Verknüpfung mit einem größeren, vorwiegend organischen Molekül. Wie alle Alkane zeigt die Methylgruppe eine besonders niedrige chemische Reaktivität. "Aminopropyl" bezeichnet eine Alkylamin-Gruppierung (3-Amino-1-propyl-). "Propyl" bezeichnet meist Propanol (1-Propanol oder n-Propanol) als alkoholische Komponente bzw. allgemein eine gesättigte Kohlenwasserstoffkette mit 3 Kohlenstoffatomen. Mit "PCA" werden Ester bzw. Salze der Pyrrolidoncarbonsäure (Pyroglutaminsäure) abgekürzt (engl. Pyrrolidone carboxylic acid, Pyroglutamic acid oder 5-Oxoproline). Inhaltsstoff auf Basis von Poly(di)methylsiloxan ("Dimethicone").
Funktion(en) dieses Inhaltsstoffs in kosmetischen Mitteln
HAARKONDITIONIEREND
Macht das Haar leichter kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und verleiht ihm Volumen
HAUTPFLEGEND
Hält die Haut in einem guten Zustand
Ursprung
synthetisch
Hintergrundinformationen zum Einsatz in Kosmetika
Silikone (auch Silicone), chemisch genauer Poly(organo)siloxane, ist eine Bezeichnung für eine Gruppe synthetischer Polymere, bei denen Siliciumatome über Sauerstoffatome verknüpft sind. Flüchtigkeit und Viskosität werden durch die Kettenlänge bestimmt. Zu den Silikonen gehören verschiedene Verbindungen, die als charakteristische funktionelle Gruppe ein Polyorganosiloxan enthalten. Wichtige Klassen sind: Dimethylpolysiloxane, Phenylmethylpolysiloxane, zyklische Methylsiloxane und mit Alkylgruppen oder mit PEG (Polyethylenglycol) modifizierte Siloxane. Silikone sind wasserunlöslich und haben eine niedrige Oberflächenspannung. Die niedrige Oberflächspannung ist der Grund für ihr gutes Spreitvermögen; sie bilden auf der Haut Schutzfilme aus, die wasserdampfdurchlässig sind. Sie wirken nicht komedogen und sind sehr gut hautverträglich. Wegen ihrer günstigen technologischen und kosmetischen Eigenschaften werden sie in Kosmetika relativ häufig eingesetzt und dienen in Haut- und Haarschutzmitteln zur Verbesserung der Pflegeeigenschaften.
Gehört zu folgenden Stoffgruppen
Regulierung von Kosmetika
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