Inhaltsstoff
LAURYL METHYL GLUCETH-10 HYDROXYPROPYLDIMONIUM CHLORIDE
Stoffinformationen
"Lauryl" bezeichnet meist Laurylalkohol als alkoholische Komponente oder allgemein einen Kohlenwasserstoffrest mit 12 Kohlenstoffatomen; Die Methylgruppe ist eine der einfachsten Atomanordnungen in der organischen Chemie und ist als Molekülbaustein Bestandteil zahlloser organischer Verbindungen. Die Bezeichnung "Methyl" leitet sich ab von Methan, dem Alkan-Kohlenhydrat mit dem neidrigsten Molekulargewicht. Das Methan-Molekül besteht aus vier Wasserstoffatomen, welche einzeln an das zentrale Kohlenstoffatom gebunden sind. Die Methylgruppe ist keine eigenständige chemische Substanz und enthält nur drei Wasserstoffatome, die vierte Bindungsstelle dient der Verknüpfung mit einem größeren, vorwiegend organischen Molekül. Wie alle Alkane zeigt die Methylgruppe eine besonders niedrige chemische Reaktivität. "Hydroxypropyl" bezeichnet 2-Hydroxypropanol (1,2-Propandiol) als alkoholische Komponente bzw. allgemein die 2-Hydroxypropylgruppe als Kohlenwasserstoffrest. "Dimonium..." bezeichnet ein quartäres Dimethylammoniumsalz, meist auf Basis von Fettaminen. Beispiele: "Steardimonium..." enthält eine Stearyl-(C18-)Kohlenstoffkette; "Laurdimonium..." entsprechend einen Lauryl-(C12-)Kohlenwasserstoffrest. Chloride sind Salze des Chlorwasserstoffs (Salzsäure).
Funktion(en) dieses Inhaltsstoffs in kosmetischen Mitteln
ANTISTATISCH
Verringert elektrostatische Aufladungen (z. B. der Haare)
HAARKONDITIONIEREND
Macht das Haar leichter kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und verleiht ihm Volumen
Ursprung
pflanzlich/synthetisch
Hintergrundinformationen zum Einsatz in Kosmetika
Polyethylenglykole (INCI: PEG-...) sind Polykondensationsprodukte des Ethylenglykols, oder Polymerisationsprodukte des Ethylenoxids. Die an den Namen angefügte Zahl gibt die mittlere Zahl der Ethylenoxid-Einheiten der Substanz an. Die Konsistenz der PEG-Derivate wird mit steigendem Polymerisationsgrad zunehmend fester. PEG mit mittlerer Molmasse bis 600 g/mol sind flüssige, bis 1000 g/mol wachsartige und ab 4000 g/mol feste, wachsartige Substanzen. Durch Mischen fester und flüssiger Komponenten erhält man Produkte von cremiger Konsistenz, die als wasserfreie und mit Wasser abwaschbaren Grundlagen eingesetzt werden. Mit steigender Molmasse nehmen die Wasserlöslichkeit und die Hygroskopizität (Feuchtigkeitsaufnahmevermögen) der Polyethylenglykole ab.
Info zur sicheren Verwendung
Claudia Fruijtier-Pölloth: Safety assessment on polyethylene glycols (PEGs) and their derivatives as used in cosmetic products. In der Zeitschrift "Toxicology" (2005), Nr. 214, S. 1-38. Verlag: Elsevier Ireland Ltd.
Weitere Informationen
Allgemeine Informationen zur Sicherheit kosmetischer Mittel
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Regulierung von Kosmetika
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